Danzig

Backstein, Bernstein und die Ostsee

Zwischen Hanse-Giebeln, Seebrücken und einem Ausflug auf die Halbinsel Hel: Danzig zeigt sich als Stadt am Wasser, geprägt von Backstein, Geschichte und einer langen Ostseeküste vor der Haustür.

Ankunft an der Ostsee

Von Berlin geht es über Poznań mit dem Zug nach Gdańsk. Mit der Straßenbahn Richtung Jelitkowo zur Unterkunft, Taschen abstellen, und schon geht es weiter Richtung Ostsee.

Seebrücke Jelitkowo & Strandspaziergang nach Zoppot

Von der Seebrücke in Jelitkowo aus führt ein rund fünf Kilometer langer Strandspaziergang nach Zoppot (Sopot), wo eine weitere, deutlich berühmtere Seebrücke – die Mole in Sopocie – ins Meer hinausragt.

Altstadt, Westerplatte und die Marienkirche

Lange Gasse und Bernsteinmuseum

Vorbei am Bernsteinmuseum entlang der Langen Gasse säumen wunderschön restaurierte Hanse-Giebelhäuser die Straße. Nach einem Kaffee geht es über den Langen Markt, am Rathaus vorbei zur Mottlau.

Mit dem Piratenschiff zur Westerplatte

Eine Bootstour bringt uns zur Westerplatte, dem Ort, an dem am 1. September 1939 mit dem Beschuss durch die „Schleswig-Holstein" der Zweite Weltkrieg begann – ein Denkmal erinnert daran.

Marienkirche

Zurück in der Stadt geht es an der Neptun-Bar vorbei zur Marienkirche, wo 409 Stufen auf den Turm zu einem grandiosen Blick über ganz Danzig führen.

Die Halbinsel Hel

Früh raus, mit der Straßenbahn zum Hafen, Ticket für das Schiff gekauft – die rund zweistündige Überfahrt führt auf die Halbinsel Hel.

Die Putziger Nehrung

Die Halbinsel ist 34 Kilometer lang, an der schmalsten Stelle nur 200 Meter breit und liegt rund 20 Kilometer nördlich von Danzig – sie trennt die Ostsee teilweise von der Danziger Bucht ab.

Bunker, Strand und eine Robbe

Nach dem Anlegen gibt es was zu essen, bevor wir zur Südspitze und zum Strand spazieren – vollständig gesäumt von Touristenbuden. Auf der Insel finden sich noch zahlreiche Wehrmachtsbunker aus den Jahren 1944/45. Der Strand selbst ist wunderschön, das Fokarium (die Robbenstation) leider völlig überfüllt. Durch den Wald zurück zum Strand treffen wir dann aber auf eine echte Robbe, die sich gerade ihr Fell trocknet – und treten die Rückfahrt zum Bahnhof an.

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