Providence

Brown University und die weltgrößte freistehende Marmorkuppel

Providence, Hauptstadt von Rhode Island, dem kleinsten Bundesstaat der USA, zeigt sich als kompakte Universitätsstadt mit gut erhaltener Kolonialarchitektur — und einem architektonischen Superlativ mitten in der Innenstadt.

Brown University

Brown University, 1764 gegründet, zählt zu den ältesten Hochschulen der USA und ist Mitglied der Ivy League. Der Campus auf dem College Hill vereint historische Backsteingebäude mit moderneren Ergänzungen; rund 8.000 Studierende sind hier eingeschrieben, das Stiftungsvermögen liegt bei etwa 2,8 Milliarden US-Dollar. Das Motto der Universität, In Deo speramus („In Gott hoffen wir"), und das Maskottchen Bears prägen bis heute das studentische Selbstverständnis.

Benefit Street

Die Benefit Street, oft als „Mile of History" bezeichnet, ist gesäumt von gepflegten Kolonialhäusern aus dem 18. Jahrhundert und gilt als eine der am besten erhaltenen Straßenzüge dieser Architekturepoche in den gesamten Vereinigten Staaten. Unweit davon liegt das Kunstmuseum der Rhode Island School of Design (RISD), einer der renommiertesten Kunsthochschulen des Landes.

Rhode Island State House

Das Rhode Island State House, Sitz der Landesregierung, ist vor allem für seine Kuppel bekannt: Mit einem Durchmesser, der sie zu einer der größten freistehenden Marmorkuppeln der Welt macht, zählt sie zu den markantesten Regierungsgebäuden der USA — nach dem Kapitol in Washington und wenigen weiteren Bauten dieser Größenordnung.

Providence zeigt im Kleinen, wofür Neuengland insgesamt bekannt ist: dichte Universitätsgeschichte, gut erhaltene Kolonialarchitektur und ein gewisser understatement-artiger Stolz auf eigene architektonische Superlative.

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