Richmond & Virginia Beach
Vom Bürgerkriegskapitel an den Atlantik
Von der historischen Hauptstadt Virginias über den größten Marinehafen der Welt bis zur Strandpromenade am Atlantik: eine kurze, aber inhaltlich dichte Etappe der Ostküstenroute.
Richmond
Richmond, Hauptstadt Virginias, war von 1861 bis 1865 zugleich Hauptstadt der Konföderierten Staaten im amerikanischen Bürgerkrieg — ein historisches Erbe, das die Stadt bis heute in Museen und Denkmälern verarbeitet. Der James River durchquert die Stadt mit zahlreichen Stromschnellen; die kleine Flussinsel Belle Isle, heute ein beliebtes Naherholungsgebiet für Kajakfahrer und Spaziergänger, diente im Bürgerkrieg zeitweise als Gefangenenlager für unionistische Soldaten.
Colonial Williamsburg
Auf dem Weg Richtung Küste liegt Colonial Williamsburg, das größte lebendige Freilichtmuseum der Welt: eine originalgetreu rekonstruierte Kolonialstadt aus dem 18. Jahrhundert, in der Darsteller in historischer Kleidung den Alltag der amerikanischen Kolonialzeit vor der Unabhängigkeit lebendig werden lassen.
Norfolk
Auf der Weiterfahrt passiert die Route Norfolk, Standort der Naval Station Norfolk — mit ihrer Fläche und Kapazität der größte Marinestützpunkt der Welt und Heimathafen zahlreicher Flugzeugträger und Kriegsschiffe der US Navy.
Virginia Beach
Virginia Beach besitzt mit seiner langen Strandpromenade einen der bekanntesten Küstenabschnitte Virginias. Eine markante Neptunstatue am nördlichen Ende der Promenade würdigt die maritime Geschichte der Region, während sich der Sandstrand in beide Richtungen scheinbar endlos fortsetzt.
Richmond und Virginia Beach zeigen exemplarisch, wie eng amerikanische Geschichte und Küstenidylle in Virginia beieinanderliegen — von der Hauptstadt der Konföderation bis zum entspannten Strandleben, nur eine kurze Autofahrt voneinander entfernt.